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„Seit Jahrzehnten wird großzügiges Bemuttern kontinuierlich diskreditiert. Frauen werden als »Glucke« abgetan, wenn sie Freude an der Betreuung ihres Babys äußern. Es klingt, als seien diese Frauen mit sonderbaren Fähigkeiten ausgestattet, über die »normale« Frauen nicht verfügten. Das ist eher unwahrscheinlich. Die meisten Mütter scheinen in der Lage zu sein, sich in solche Mütter zu verwandeln, selbst wenn sie krank oder auf der Flucht sind oder mit anderen schwierigen Umständen zu kämpfen haben. Das Bemuttern ist flexibel und ganz bestimmt nicht nur einigen wenigen vorbehalten.“

Was Mütter tun-besonders, wenn es wie nichts aussieht Naomi Stadlen


Stillen-wie lange?


Wie lange darf/kann/soll gestillt werden? Solange es Mutter und Kind damit gut geht! Die Stillbeziehung kann so lange andauern, bis entweder Mutter oder Kind nicht mehr wollen.

Circa ab dem zweiten Lebenshalbjahr interessieren sich die meisten Kinder für die erste Beikost. Während ein Kind im zweiten Lebenshalbjahr neue Nahrungsmittel kennenlernt, bleibt die Muttermilch genau wie in den ersten Lebensmonaten hochwertiges Hauptnahrungsmittel. Beikost bedeutet nicht automatisch Abstillen, sondern zunächst das Kosten, Ertasten und Schmecken neuer Nahrungsmittel zusätzlich zur gewohnten Muttermilch.

Beikost

Stillen auch im Kleinkindalter ist biologische Norm. Mutter und Kind profitieren weit über den ersten Geburtstag hinaus von den positiven Auswirkungen des Stillens auf die Kinder- und Frauengesundheit. Auch wenn das Kind schon gerne am Familientisch mitisst, bleibt die Muttermilch weiterhin ein hochwertiges Nahrungsmittel. Die WHO empfiehlt ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten und ab dann ein Weiterstillen mit geeigneter Beikost bis zu zwei Jahren und darüber hinaus, solange wie Mutter und Kind es möchten.

Für viele Mutter-Kind-Paare wird das Stillen im Laufe der Monate zu einem liebevollen Ritual, das ruhige Kuscheleinheiten, Nähe und Geborgenheit für beide bedeutet. Ein Kind kann sein Saugbedürfnis im Kleinkindalter genauso wie im Babyalter an der Brust stillen. Was sich für ein eingespieltes Stillteam richtig anfühlt, das ist auch genau richtig. Mütterliche Intuition und die Zeichen des Kindes sind wunderbare Wegweiser.

 

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