Die Signale des Babys


Ein gesundes und reif geborenes Kind zeigt in der Regel von alleine, wann es trinken möchte. Seine eigene innere Uhr richtet sich nach seinem individuellen Hungergefühl. Diese Zeichen helfen Ihnen, den Bedarf Ihres Babys zu erkennen:

Frühe Signale:

  • Suchen: Das Baby öffnet seinen Mund und bewegt den Kopf hin und her
  • Saugen: Es streckt die Zunge heraus, leckt an den Lippen, saugt an den Fingern (beim größeren Stillkind bedeutet das Saugen an den Händen auch Spiel und Neugier)
  • Unruhe: Es bewegt Arme und Beine, führt die Hände in Richtung Mund.

Späte Signale:

  • Anspannung: Es hat eine angespannte Körperhaltung, die Fäuste sind geballt, es zappelt und bewegt sich.
  • Weinen: Es hat einen roten Kopf und ist sehr aufgeregt, es schreit.

Wenn Sie ganz frühzeitig auf die ersten Signale reagieren, kann Ihr Baby besser ansaugen und ruhiger trinken. Falls Ihr Baby bereits sehr aufgeregt sein und weinen sollte, beruhigen Sie es kurz und legen es dann direkt an. Sie können Ihrem Baby die Brust geben, wann immer Sie es für richtig halten. Es kann einige Wochen dauern, bis Sie die Zeichen Ihres Kindes verstehen. Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Kind stillen möchte oder nicht, dann können Sie einfach ausprobieren und ihm die Brust anbieten. Sie können nicht zu oft anlegen. Wenn Ihr Baby an die Brust wollte, dann wird es saugen; und wenn nicht, dann zeigt es das deutlich. Es ist auch ganz normal, wenn ein Kind zur Beruhigung an der Brust saugt. Ein gesundes und gut zunehmendes Kind darf auch an der Brust einschlafen. Solange es Ihnen als Mutter damit gut geht, genießen Sie ganz ohne Druck diese Kuschelzeiten und gönnen Sie es sich, solange auch selbst die Füße hochzulegen und auszuruhen. Auch wenn die Brust unvermittelt spannt, kribbelt oder zu tropfen beginnt, können Sie Ihr Baby anlegen, um sich Erleichterung zu verschaffen.

 

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